Herausforderung für die Diakonie: Die Altersgesellschaft
Rolle und Gestalt des Lebensabschnitts „Alter“ haben sich verändert. Die Situation der Senioren ist höchst unterschiedlich, abhängig von geistiger und körperlicher Gesundheit, Bildung und individuellem Wohlstand. Die Bandbreite reicht vom aktiven, wohlhabenden und fernreisefreudigen 80-jährigen Senior bis zum rund um die Uhr pflegegbedürftigen bettlägigen Demenzpatienten mit Sozialhilfebezug.
Lebenserwartung und Durchschnittsalter in der Gesellschaft steigen. Der Anteil der Hochbetagten - ab 85 Jahren - wird besonders zunehmen. Dies bedeutet zugleich einen rapiden Anstieg des Pflegebedarfs. Von den 60-bis 80-jährigen Menschen sind etwa zehn Prozent, von den über 85-jährigen fast die Hälfte hilfs- oder pflegebedürftig.
Dies ist für die Solidarität in der Gesellschaft und uns in der Diakonie eine der großen Herausforderungen der Zukunft. Denn immer weniger alte Menschen werden in der Familie betreut. Immer seltener leben mehr als zwei Generationen unter einem Dach. Die meisten alten Menschen, die Mehrzahl Frauen, leben allein.
Für Senioren bietet das Diakonische Werk im Kirchenkreis Aachen diese Angebote:


