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25 Jahre „Da sein. Nah sein. Mensch sein.“: Diakonie feiert Jubiläum

Mit einem Festakt in der Genezareth-Kirche hat die Diakonie Aachen ein Zeichen gesetzt für Vielfalt und Menschlichkeit

Mit einem feierlichen Gottesdienst, prominenten Gästen und klaren inhaltlichen Impulsen hat das Diakonisches Werk im Kirchenkreis Aachen e.V. am Freitag sein 25-jähriges Bestehen begangen. Unter dem Leitwort „Da sein. Nah sein. Mensch sein.“ erinnerte die Diakonie an 25 Jahre gemeinsames Wirken in der Region – und richtete zugleich den Blick auf die sozialen Herausforderungen der Gegenwart.
Den Auftakt bildete ein Festgottesdienst unter der Leitung von Präses Dr. Thorsten Latzel, Superintendentin Verena Jantzen und Pfarrer Frank Ertel. In Predigt und Liturgie wurde deutlich: Diakonisches Handeln versteht sich seit jeher als konkrete Antwort auf soziale Notlagen – getragen von christlicher Haltung und gesellschaftlicher Verantwortung.

Grußworte von Dr. Michael Ziemons und Kirsten Schwenke

Beim anschließenden Empfang und Festakt kamen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Kirche, Politik und Wohlfahrt zusammen. In seinem Grußwort würdigte Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons die Diakonie als unverzichtbare Partnerin der Stadt Aachen. Sie gehe dahin, wo Unterstützung gebraucht werde und sei da, wo Menschen in Not seien.
Auch Kirsten Schwenke, juristische Vorständin der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, betonte die Bedeutung einer starken und werteorientierten Wohlfahrtspflege in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche. 

Rassismusforscher Prof. Laing vermittelt Inhaltliches mit viel Humor

Einen pointierten inhaltlichen Akzent setzte der Rassismusforscher Prof. Lorenz Narku Laing. In seinem Beitrag machte er deutlich, wie wichtig Dialog, Begegnung und klare Haltung gegen Ausgrenzung und Diskriminierung sind – gerade in Zeiten wachsender gesellschaftlicher Spannungen.

Bewegende Einblicke in die praktische Arbeit bot ein eigens produzierter Kurzfilm, der Mitarbeitende und Klientinnen und Klienten zu Wort kommen ließ. Er zeigte eindrücklich, wie vielfältig die Unterstützung der Diakonie in Aachen ist – von der Suchthilfe über Beratungsangebote bis hin zur Begleitung von Menschen in schwierigen Lebenslagen.

Auszeichnung für 25 Jahre im Dienst der Diakonie

Ein besonderer Moment der Feier war die Verleihung des Kronenkreuzes – des höchsten Dankzeichens der Diakonie – von Vorständin Heike Keßler-Wiertz an die Mitarbeiterin Marion Blümer, die seit der Gründung vor 25 Jahren im Diakonischen Werk angestellt ist. Damit wurde ihr langjähriger Einsatz für Menschen in schwierigen Lebenslagen gewürdigt.

In ihren Abschlussworten erinnerte die Vorständin Heike Keßler-Wiertz an die Zusammenführung dreier regionaler Werke im Jahr 2001. „Drei gewachsene selbstständige diakonischen Werke fanden zusammen – mit Mut, mit Weitsicht und mit dem Vertrauen, dass gemeinsame Stärke mehr bewirken kann als getrennte Wege.“, sagte sie. Angesichts wachsender Armut, zunehmender psychischer Belastungen und gesellschaftlicher Herausforderungen bleibe genau diese gemeinsame Stärke entscheidend.

Festakt als Start ins Jubiläumsjahr

Beim anschließenden Austausch nutzten die Gäste die Gelegenheit zu Gesprächen und Begegnungen. Der Festakt markiert den Auftakt eines Jubiläumsjahres, in dem das Diakonische Werk im Kirchenkreis Aachen e.V. mit weiteren Veranstaltungen und Aktionen seine Arbeit und seine gesellschaftliche Rolle sichtbar machen will.

Die Diakonie ist in der Genezarethkirche in ihr Jubiläumsjahr gestartet.

Das Musikduo Lux Nova Duo begleitete die Veranstaltung mit gefühlvoller und fröhlicher Musik.

Pfarrer Frank Ertel eröffnete zusammen mit Superintendentin Verena Jantzen und Präses Latzel den Gottesdienst.

Präses Latzel hielt eine bewegende Predigt zur Bedeutung der Nächstenliebe.

Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons würdigte die Diakonie als unverzichtbare Partnerin.

Pfarrer Frank Ertel, Vorstandmitglied der Diakonie RWL, Kirsten Schwenke, und Superintendentin Verena Jantzen (v.l.)

Ehemaliger Superintendent Hans-Peter Bruckhoff und ehemaliges Aufsichtsratsmitglied Susanne Degenhardt.

Kirsten Schwenke, Vorstandsmitglied der Diakonie RWL, hält eine eindrückliche Rede, in der sie zum Einsatz für die Demokratie aufruft.

Rassismusforscher Prof. Laing nimmt alle Anwesenden bei seiner Keynote zum Thema Diversity mit.

Vorständin Keßler-Wiertz dankt Prof. Laing für seinen beeindrucktenden Input.

Moderator Franz Werfel interviewt die Mitarbeitenden Nadja Hoffmann und Benjamin Chiti zu ihrem Werdegang bei der Diakonie.

Benjamin Chiti und Nadja Hoffmann berichten, wie sie den Quereinstieg zur Diakonie geschafft haben.

Auch zum aktuellen Thema Iran bezieht Chiti Position und fordert echtes Interesse an dem Thema.

Vorstandmitglieder Frank Ertel und Heike Keßler-Wiertz überreichen dem Moderator Franz Werfel einen Poschweck als Dankeschön.

Vorstandsprecherin Heike Keßler-Wiertz bei ihrer Abschlussrede.

Mitarbeiterin Marion Blümer wird für ihr 25-jähriges Engagement bei der Diakonie Aachen geehrt.

Marion Blümer erhält das goldene Kronenkreuz für ihre Verdienste.

Die Einrichtungsleitungen und Vorstände des Diakonischen Werk im Kirchenkreis Aachen e.V.

Vorständin Heike Keßler-Wiertz und Axel Neudorf für den Aufsichtsrat schneiden die Jubiläumstorte an.

Die Torte bildet den Abschluss der Auftaktveranstaltung.

Kontakt
Quelle: Andreas Steindl

Heike Keßler-Wiertz

Sprecherin des Vorstands

Geschäftsstelle
Reichsweg 30
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