09.09.2011

6. Solidaritätslauf für Menschen ohne Arbeit

Schon mehr als 500 Läufer sind für das Event am Samstag, 18. September, in Aachen registriert - Spenden sammeln "Fifty-fifty" auch für selbstgewählten guten Zweck

Martin Obrikat, stellvertretender Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Aachen (2.v.r.), und Josef Voß, Regionaldekan Aachen Stadt (3.v.r.) werben für Teilnahme am Solidaritätslauf - Gruppenbild mit Banner
Martin Obrikat, stellvertretender Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Aachen (2.v.r.), und Josef Voß, Regionaldekan Aachen Stadt (3.v.r.), werben für Teilnahme am Solidaritätslauf

Am Sonntag, dem 18. September, findet in Aachen zum sechsten Mal der Solidaritätslauf für Menschen ohne Arbeit statt.

Um 11 Uhr geht in diesem Jahr auch wieder ein großes Läuferteam vom Aachener Luisenhospital an den Start. Derzeit sind bereits über 500 Aktive aus der ganzen Städteregion gemeldet. Veranstalter des Spendenlaufs sind das Büro der Regionaldekane für die Regionen Aachen Stadt und Land im Bistum Aachen und der Evangelische Kirchenkreis Aachen. Die Einnahmen gehen je zur Hälfte an kirchliche Arbeitslosenprojekte in der Region und an einen guten Zweck, den die beteiligten Läufergruppen selbst auswählen können. Seit 2006 erbrachte der Solidaritätslauf insgesamt über 100.000 Euro.

Langzeitarbeitslosen eine Chance geben

Martin Obrikat, stellvertretender Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Aachen, sagte auf einer Pressekonferenz im Luisenhospital zur Ankündigung des Lauf-Events: "Bei diesem Lauf geht es um Hilfe für Menschen, die im Leben wenig Chancen hatten oder jetzt ohne die Arbeitslosenprojekte wenig Chancen hätten. Sie geraten leicht aus dem Fokus der Öffentlichkeit, aber gerade sie müssen wir um Blick behalten. In unseren Projekten werden diese Menschen ernst genommen, dort sind sie wichtig und erfahren Wertschätzung und Anerkennung."

Spenden für den Kampf gegen die Langzeitarbeitslosigkeit

Auch in diesem Jahr zählt der Solidaritätslauf rund um Dom und Markt wieder zum Programm des Open-Air-Kulturfestes „Aachen September Special“. Die Aktiven aus dem Luisenhospital laufen für die interne Bildungsakademie. Entsprechend des Veranstaltungsmottos „Fifty-fifty“ unterstützen sie mit der anderen Hälfte des Betrags vor allem den Kampf gegen die Langzeitarbeitslosigkeit.

Kirchen engagieren sich für Langzeitarbeitslose

Kirchliche Träger in der Städteregion engagieren sich seit vielen Jahren vor allem für Menschen, die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind. In rund 30 Projekten beschäftigen und qualifizieren, beraten und begleiten sie rund 3.000 arbeitslose Jugendliche, Männer und Frauen. Finanziert werden die Projekte durch staatliche Fördermittel und Gelder aus der Kirchensteuer. Alleine das Bistum Aachen investiert jährlich in die beiden Regionen Aachen Stadt und Land etwa eine halbe Million Euro in die Arbeit mit arbeitslosen Menschen. Die verbleibenden Finanzierungslücken werden vor allem aus Spendenmitteln bestritten. Hierzu wird der Solidaritätslauf zum sechsten Mal einen wichtigen Beitrag leisten.

Spenden auch ohne Lauf-Teilnahme willkommen

Wer die Maßnahmen, Einrichtungen und Initiativen der kirchlichen Arbeitslosenarbeit unterstützen möchte, muss am 18. September aber nicht selbst mitlaufen oder einen Läufer sponsern. Die Organisatoren freuen sich über jede finanzielle Hilfe auf das Spendenkonto 105074 bei der Pax Bank Aachen (BLZ 370 601 93), Stichwort: Solidarität für Arbeit.

 

Weitere Infos im Internet unter www.solidaritaetslauf-aachen.de.

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