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Aktuelle Themen und viel Abwechslung - SZ/SN-Bericht vom Gemeindefest 2016

Die evangelische Kirchengemeinde Zweifall lädt zum Sommerfest. Reichhaltiges Programm für alle.

 

Stolberg-Zweifall. Die evangeli­sche Kirchengemeinde Zweifall feierte jetzt rund um Kirche und Gemeindehaus ihr Sommerfest mit vielen unterschiedlichen Akti­vitäten.

Aufgrund des Regenwetters am Morgen startete das Fest mit einem Gottesdienst in der Kirche. Dicht gedrängt saßen die Gottesdienst­besucher hier zusammen, so dass Pfarrerin Ute Meyer-Hoffmann strahlte und meinte, das sei vom Gefühl „wie an Weihnachten". Der Posaunenchor aus Roetgen er­öffnete den Tag mit einem instru­mentalen Stück und begleitete die neuen geistlichen Lieder.

„Gott möchte mit uns feiern" war die Botschaft, „auch wenn wir ihm manchmal den Rücken zuge­kehrt haben". Die Geschichte vom verlorenen Sohn, die die Pfarrerin und Jugendliche in die heutige Zeit übersetzten, machte betroffen und nachdenklich zugleich. In der tiefsten Not war Jonathan, dem Sünder, der sein Erbe in ineipen mit falschen Freunden ausgegeben hatte und von ihnen, als er nichts mehr besaß, im Stich gelassen wurde, der Vater wieder eingefal­len. Wie schwer es ist, in dieser Si­tuation um Verzeihung zu bitten, konnte wohl jeder nachvollziehen. „Gottes Liebe schiebt Enttäu­schung und Ärger beiseite und kommt demjenigen, der ihn ver­gessen hat, mit ausgebreiteten Ar­men entgegen", so Frau Meyer-Hoffmann. „Der Vater feiert ein Fest für seinen verloren geglaubten Sohn. OU der ältere Bruder zum Fest kommt, bleibt offen". Die Pfarrerin erklärte, dass die Liebe Gottes allen Menschen gilt, Lieb­lingskinder gibt es keine. Und je­der Tag sei ein Heute.

Nach dem Schlussgebet ging es im benach­barten Bereich weiter. Die Verant­wortlichen hatten Vorsorge getrof­fen und viele Überdachungen auf­gebaut. Es gab Getränke, Suppe, Sa­late, Grill und ein Kuchenbuffet. Das Gemeindeleben entfaltete sich durch alle Generationen: Ob beim Dritte-Welt-Laden, Posaunenen­gel, diversen Handarbeiten, Bücherflohmarkt, Schreibwerkstatt, offenes Singen mit Pfarrer Rolf Schopen,  Boule-Turnier,  einem Gemeindequiz oder dem vielseiti­gen Spiel- und Bastelparcours für Kinder, alle kamen auf ihre Kosten.

Was die biblischen Geschichten für unser heutiges Leben bedeu­ten, wurde am Beispiel des „Exo­dus", das zweite Buch Mose aus dem Alten Testament, am Nach­mittag erläutert und zeigte Paralle­len zu der heutigen Flüchtlingssituation auf. Die Themen Auszug, Flucht und Neuanfang sind aktueller denn je. (mlo)

(SZ/SN vom 16.06.2016)

 

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