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Als Pfarrer will er Begegnungen ermöglichen

Rolf Schopen als Seelsorger der Evangelischen Kirchengemeinde in Kornelimünster eingeführt

Aachen. Sein Lieblingsvers in der Bibel lautet „Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott, den Herrn, dass ich verkündige all dein Tun.“. Und hinter dem Autokennzeichen „SU PS 7328“ von Pfarrer Rolf Schopen verbirgt sich nicht etwa die Abkürzung für Pfarrer Schopen und ein verschlüsseltes Geburtstagsdatum, sondern es handelt sich um eben diesen Vers Psalm 73, 28.

„Die Worte dieses Bibelverses drücken viel von dem aus, was mir wichtig ist und was mich bewegt. Mein Glaube an Gott ist für mich Kraftquelle und Orientierungsschnur im Leben“, erklärt Schopen, der nun offiziell als neuer Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde in Kornelimünster eingeführt worden ist.

„Von Gott erzählen“

Superintendent Hans-Peter Bruckhoff wünschte dem neuen Pfarrer in seiner Ansprache alles Gute und führte ihn offiziell in sein Amt ein. Auch Schopens Kollegin Pfarrerin Ute Meyer-Hoffmann von der Evangelischen Kirchengemeinde Kornelimünster-Zweifall, sein Vorgänger im Amt Harald Fenske und der katholische Kollege Propst Dr. Ewald Vienken wohnten dem Festgottesdienst mit anschließendem Empfang bei.

„Es ist mir eine Herzensangelegenheit, von Gott zu erzählen und Räume zu öffnen, in denen Menschen Gott begegnen können“, betont Schopen, für den der eingangs erwähnte Vers nun seit dem 12. September der Leitspruch für sein Leben und Arbeiten als Pfarrer in der Gemeinde in Kornelimünster ist.

Schopen wurde vor 40 Jahren in Mönchengladbach geboren und ist auf dem elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb in Kelzenberg bei Jüchen am Niederrhein aufgewachsen. Seit seiner Konfirmation war er ehrenamtlich im Bereich der Arbeit mit Jugendlichen tätig. Diese Zeit war für ihn gleichermaßen prägend wie erfüllend, wie er betont. Nach dem Abitur hat Schopen seinen Zivildienst in einer Kontakt- und Fachberatungsstelle für Obdachlose abgeleistet. Seine Studienzeit hat er in Münster, Heidelberg und Bonn verbracht.

Gladbach-Fan

Im Anschluss an sein Vikariat in Troisdorf wurde er Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Hennef (Sieg), in der er elf Jahre gelebt und gearbeitet hat. Schopen ist verheiratet, hat drei Kinder. „Da meine Frau aus Walheim kommt, ist uns vieles rund um Aachen bereits vertraut und wir freuen uns, hier nun auch als Familie ein neues Zuhause zu finden“, sagt Schopen.

Wenn er nicht gerade mit seinen Kindern Eisenbahn spielt oder Türme aus Bauklötzen baut, liest er in seiner Freizeit sehr gerne. „Außerdem spiele ich Gitarre, kann mich für Blues und Jazzrock begeistern und fiebere bei Borussia Mönchengladbach mit“, erzählt Schopen. Er freut sich, nun in Kornelimünster Gottesdienste zu feiern, die Gemeindemitglieder in verschiedenen Lebenslagen zu begleiten.(krü)

(AN vom 06.10.2014)

 

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