Aktuelles

Anlauf- und Beratungsstelle ANKER zum Thema "Loverboys"

Lokalzeit Aachen am 26.03.2015: Der Beitrag behandelt das Thema "Loverboys" mit u.a. als Hintergrund die aktuellen Fälle der niederländischen Provinz Limburg.

 

"Loverboys" Beitrag in Zusammenarbeit mit der Anlauf- und Beratungsstelle ANKER

Der Beitrag in der Lokalzeit vom 26.03.2015 dreht sich um das Thema Loverboys. Hintergrund sind u.a. die aktuellen Fälle aus der niederländischen Provinz Limburg und inwiefern das Phänomen auch in der StädteRegion Aachen Relevanz hat.

Unter dem schon seit längerem in den Niederlanden benannten Phänomen versteht man eine besondere Form der Zuhälterei, die sich v.a. in grenznahen Regionen etabliert hat. Junge Erwachsene oder ältere Jugendliche, i.d.R. Männer, nutzen dabei die Verliebtheit jüngerer Teenager aus, um sie unter Vortäuschung einer Liebesbeziehung und z.T. unter Einsatz von Drogen und Gewalt oder Verwicklung in kriminelle Angelegenheiten zum Sex mit vermeintlichen Freunden zu zwingen. Den Mädchen fällt ein Ausstieg besonders schwer, da sie emotional an den Jungen/Mann gebunden sind, sich durch diesen einen Ausweg aus einer oftmals wenig zugewandten Lebenssituation erhofft hatten und zum anderen Angst vor Konsequenzen der eigenen (strafbaren) Verstrickung in kriminelle Handlungen haben. Die Mädchen fühlen sich schuldig oder empfinden große Scham. Zum Teil wird ihnen vom Umfeld eine Mitschuld unterstellt. Oftmals werden sie auch unter Freiheitsentzug an einem ohnehin schwierigen Ausstieg gehindert. Schaffen die betroffenen Mädchen einen Absprung, wird die Bedrohung zumeist weiter aufrecht erhalten oder sogar intensiviert. Eine niederschwellige und gut vernetzte Hilfe ist hier besonders wichtig.

Folgende Links führen zu Seiten, die neben Fachinformationen auch Hilfestellungen bieten (Beratung etc.):

Ansprechpartner:innen

Heike Keßler-Wiertz

Vorständin

Geschäftsstelle
Reichsweg 30
52068 Aachen

0241 / 56 52 82 91

Pfarrer Erik Schumacher

Sprecher des Vorstandes

0241 / 56 52 82 90