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Auf Safari in Afrika

Erfolgreiche Ferienspiele in Herzogenrath - 42 Kinder erkundeten die Tier- und Pflanzenwelt des Kontinents

„Sehen wir auch Löwen?“, Mia ist schon ganz aufgeregt. Große Palmen und andere Grünpflanzen versperren ein wenig die Sicht ins Lukas-Gemeindezentrum. 42 Ferienspielkinder schlängeln sich durch den Pflanzendschungel hindurch. Sie gehören zu den Glücklichen, die in Afrika auf Safari gehen dürfen. Heute werden die Reisevorbereitungen getroffen: Ferngläser aus Papprollen werden gebastelt und mit Tierfellmustern verziert. Ein Safarihut darf natürlich nicht fehlen, der wird individuell mit Stofffarben gestaltet. Ups, was ist das? Die Gruppe „Die schleichenden Schlangen“ trägt die längste Papierschlange des Dschungels herein. Was für ein Exemplar, acht Meter lang ist das Ungetüm aus Papierstreifen, das die Gruppe gebastelt hat! Die Vorfreude steigt, morgen ist es soweit, wir fliegen nach Afrika.

Pünktlicher Abflug

Boarding um 10.15 Uhr! Joris hält seine Bordkarte hin und ab geht es in den Flieger. An Bord ist schon die Chefstewardess Britta und die gesamte Crew. Als alle ihren Platz gefunden haben, startet Britta die Sicherheitseinweisung, aber einige schauen lieber schon aus dem Fenster. Als sich Pilotin Wiebke über Lautsprecher aus dem Cockpit meldet, steigt die Aufmerksamkeit: „Wir landen in Kürze auf dem Kilimanjaro-Flughafen in Tansania“. Applaus von allen Sitzen, mit ein paar Turbulenzen ist die Landung geglückt.

Hilfe für Naturforscher Tom

Am Flughafen erhalten wir einen wichtigen Brief. Tierforscher Tom, der in Tansania unsere Safari organisieren sollte, ist leider krank geworden. Wer arbeitet jetzt an seiner wichtigen Forschung weiter? Tom braucht unsere Hilfe. Er benötigt dringend 150 Stempel, die belegen, dass er seine Forschungsarbeit weiter durchführt. Liegen die Stempel heute bis 12 Uhr nicht vor, verliert er seine Forschungsgenehmigung. Klar helfen wir Tom! Mit Feuereifer meistern die Kinder  die verschiedenen Aufgaben und sammeln Stempel für Stempel, damit der Tierforscher seine Genehmigung verlängert bekommt.

Nicht überall ist Wasser verfügbar, aber es gibt Moos, das viel Wasser speichern kann. Mit Hilfe von diesem Moos sammeln die Kinder Wasser in einem Gefäß und erhalten einen weiteren Stempel.

Safari durchs Wurmtal

Manche Tiere kann man im Dschungel nur entdecken, wenn man sich geräuschlos anschleichen kann und sich dabei keine Pflanzen bewegen. Grüne, wild hin- und hergespannte Kreppapierbänder sind die Pflanzen, die nicht berührt werden dürfen. Nichts wackelt, das ist zwei Stempel wert! Mittags wird gezählt und gejubelt, die Reisegruppe hat gemeinsam 153 Stempel zusammenbekommen. Drei mehr als erforderlich waren, das wird mit einer Runde Wassereis gefeiert.

Tierforscher Tom hat zum Dank für den nächsten Tag eine spannende Safari ins Wurmtal vorbereitet. Bei der Buschwanderung gibt es viel zu entdecken. Plötzlich hängen Klammeraffen in Form von Wäscheklammern an den Kindern. Geschickt können sie sich von den Klammeraffen befreien und die Safariwanderung fortsetzen. Zehn verschiedene Tierspuren werden gesichtet. Wer kann die Tierspuren richtig zuordnen? Die Kinder sind schon fast Experten und schnell ist die Lösung gefunden.

Reiseerlebnisse wurden den Eltern präsentiert

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen (bewegte Bilder gibt es auf Youtube). Eltern und Geschwister erwarten am Donnerstagnachmittag im Saal des Lukas-Gemeindezentrums die Afrikareisenden zurück. Fast pünktlich landet der Flieger in Kohlscheid. Aufgeregt versammelt sich die Reisegruppe auf der Bühne. „Si mama kaa, si mama kaa, rucka, rucka, rucka, si mama kaa...“ schallt unser afrikanisches Lied den Eltern entgegen. Die Worte sind auf Swaheli und bedeuten: Aufstehen, Setzen, Aufstehen, Setzen, Hüpfen, Hüpfen, Hüpfen, Aufstehen, Setzen. Am Ende können alle den Ohrwurm mitsingen und auch die Bewegungen dazu mitmachen.

Ein unterhaltsames Quiz testet das Elternwissen: Mit 30.221.532 Quadratkilometern ist Afrika fast so groß wie die gesamte Oberfläche des Mondes. Wer hätte das gedacht? Das Dschungellied mit Tüchertanz kommt super bei den Gästen an. Es gibt auch eine kleine Stärkung: Das Cateringteam hat köstliche Zebraplätzchen mit schwarzweißem Guss auf den Tabletts und verteilt außerdem leckere Obstspieße. Als das Moderationsteam die Abstimmung des Ferienspielthemas für 2024 verkündet, wird es spannend. Am Vormittag hat das Team eine Umfrage unter allen Kindern durchgeführt, Themen gesammelt und eine Vorabstimmung durchgeführt. Aus den drei Favoriten wird mit klarer Mehrheit „Wir retten die Zukunft“ ausgewählt. Das sind doch gute Aussichten für 2024!

Dann sahen wir Löwen

„Sehen wir auch Löwen?“, wollte Mia am ersten Tag wissen. Na klar sehen wir Löwen, denn am Freitag, unserem letzten Ferienspieltag, fahren wir in den Gaia-Zoo. Dieses Highlight spendiert uns der Förderverein für Kinder- und Jugendarbeit der Lydia-Gemeinde Herzogenrath. Ein herzliches Danke dem Förderverein und ein besonderes Dankeschön dem gesamten Ferienspielteam für diese tolle Safariwoche! Wir sehen uns wieder, wenn wir 2024 gemeinsam mit den Kindern die Zukunft retten.

Text: Dorothea Schui

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