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Bunt und beschirmt

Freudiger Anlass am Sonntag Laetare: In der Annakirche wurde der Einführungsgottesdienst des Bereichspresbyteriums Aachen-Mitte gefeiert

Laetare! Freut euch! So heißt der Sonntag mitten in der Passionszeit. Seine liturgische Farbe ist rosa: eine Mischung aus der Passionsfarbe Violett und der Osterfarbe Weiß. So war die Decke der Annakirche am 10. März in ein helles rosa Licht getaucht, rosa Blumen und ein rosa Band auf dem violetten Parament schmückten den Altar. Mit der Ernsthaftigkeit der Passionszeit vermischte sich aber an diesem Sonntag nicht nur die österliche (Vor-)Freude, sondern auch die Freude über die Menschen, die in den kommenden vier Jahren den Dienst als Presbyter und Presbyterinnen in unserer Gemeinde wahrnehmen.

Der Name des Sonntags passte zum freudigen Anlass: Zehn ehrenamtliche neu- und wiedergewählte Presbyter und Presbyterinnen und ein hauptamtlicher Mitarbeiterpresbyter wurden im Gottesdienst in ihr Amt eingeführt. Nuri Ammon und Sohyeon Jeong legten dabei als neugewählte Mitglieder das Gelübde ab, die wiedergewählten Mitglieder Matthias Bassüner, Miriam Behl, Dr. Marie-Luise Kluck, Tobias Kurth, Ernst Maresch, Jonathan Olowinsky, Dirkje Siebring-Boosfeld, Ulrike Wimmer und als Mitarbeiterpresbyter Georg Hage wurden an ihr Gelübde erinnert.

Als Willkommensgeschenk überreichten die Pfarrer und Pfarrerinnen allen Presbyteriumsmitgliedern einen bunten Regenbogenschirm, der für einen fröhlichen Applaus sorgte: Bunt und beschirmt soll es in die neue Amtsperiode des Bereichspresbyteriums gehen: Denn „wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigem bleibt, der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.“

Dank für die Bereitschaft, die Gemeinde mit zu leiten

Vier Mitglieder des Presbyteriums schieden aus dem Bereichspresbyterium Mitte aus: Daniel Bertram, Anna Kübler, Helga Ruland und als Mitarbeiterpresbyterin Dania Neff. Leider konnten sie nicht alle im Gottesdienst dabei sein, aber die Gemeinde hat ihnen mit großem Applaus ihren Dank bezeugt. Matthias Bassüner, der Vorsitzende des Bereichspresbyteriums dankte insbesondere auch Helga Ruland, die 30 Jahre lang Presbyterin in unserer Gemeinde war. In einem Grußwort an die Gemeinde und an die neueingeführten Presbyter und Presbyterinnen dankte Daniel Bertram dem nichtgewählten Kandidaten Ralf Perrey und allen Gewählten für ihre Bereitschaft, die Gemeinde mit zu leiten. Diese Bereitschaft sei nicht selbstverständlich. In nur 20% der Gemeinden in der Evangelischen Kirche im Rheinland hat eine Wahl stattfinden können. Er dankte dann vor allem den Angehörigen, die ihre Lieben unterstützt haben und unterstützen, damit sie diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen können.  

Die Gemeinde freut sich, dass sich die ehrenamtlichen Presbyter und Presbyterinnen jetzt an anderen Stellen in der Gemeinde weiterhin engagieren.  Pfarrerin Bärbel Büssow sprach zu Beginn der Einführung die Gemeinde an: „Eine Gemeinde ist lebendig, wenn ihre Glieder auf vielfältige Weise daran mitwirken, das Evangelium von Jesus Christus weiterzutragen.“ und bat die Gemeinde am Ende, den Dienst ihrer Presbyteriumsmitglieder zu achten und ihnen beizustehen und für sie zu beten, dass sie ihr Amt mit Freude führen können.

Text: Bärbel Büssow

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