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Dem alten Handwerk am Niederrhein auf der Spur

Jahresausflug der Evangelischen Frauenhilfe mit Gästen führte diesmal in das Freilichtmuseum Grefrath - Mittagspause in geselliger Runde

Die jährlichen Halbtages-Fahrten der Evangelischen Frauenhilfe Alsdorf erfreuen sich großer Beliebtheit. Nach coronabedingter Pause besuchte man im Vorjahr den Botanischen Garten in Kerkrade. In diesem Sommer war man im Freilichtmuseum Grefrath nahe Viersen am Niederrhein unterwegs. Wie im Vorjahr begrüßte Vorsitzende Christine Paulus, die mit dem Vorstandsteam die Fahrt akkurat vorbereitet hatte, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem vollbesetzten Bus der Baesweiler Firma Palmen.

Die Frauenhilfe ist und versteht sich als Organisatorin dieser Touren, aber auch sonstige Mitglieder und Freunde der Evangelischen Christusgemeinde sind dabei herzlich willkommen. So reisten diesmal etwa Pfarrerin Annegret Helmer, Pfarrer Ulrich Holste-Helmer, einige Mitarbeiter und Mitglieder der Gemeinde ebenso mit wie eine kleine Gruppe des Alsdorfer Seniorenvereins Anna.
Bei sommerlichem, aber zum Glück nicht so schwülem Wetter wie in den Vortagen der ersten Juli-Hälfte bot sich ein individuell gestalteter Rundgang durch das Freilichtmuseum Grefrath geradzu an. In manchem wirkt es wie eine kleinere Ausgabe des bekannten Bauernmuseums Kommern, in anderen Punkten wie etwa dem Spielzeugmuseum mit seiner fulminanten Modelleisenbahn setzt es ganz eigene Schwerpunkte.

Rund um die Dorenburg viel zu entdecken

Rund um die Dorenburg, ein zu besichtigendes herrschaftliches Anwesen mit altem Mobiliar und edlen Gemälden, erstreckt sich ein Areal, welches das bäuerliche und handwerkliche Leben am Niederrhein von anno dazumal vielfältig abbildet.
Alte Gewerke wie Töpfern, Schnaps-Brennen, Schmieden und Backen - so konnte man in einem alten Steinofen selbst Brot backen und mit nach Alsdorf nehmen - wurden vorgeführt und sinnlich erfahrbar gemacht.

Kaffee und Pfannkuchen mit heißen Kirschen, Eis und Sahne

Auch die Museumsgaststätte, in welche die Gäste aus Alsdorf zu einer geselligen und stärkenden Pause mit leckeren Waffeln nebst Eis und Kaffee einkehrten, befindet sich in bemerkenswertem historischen Ambiente. Das stilvolle wie gemütliche "Pannekookehuus" ist untergebracht in den Gebäuden einer nachgebauten Posthalterei, die früher im nahegelegenen Ort Willich-Schiefbahn ihre Funktion erfüllte.
Auch das "liebe Vieh", das früher zum bäuerlichen Leben dazugehörte, begegnete der Evangelischen Frauenhilfe und ihren Gästen auf Schritt und Tritt in Form von Hühnern, Gänsen und Pferden. Auch einige stolze Schwäne zogen nicht fern von der niederrheinischen Stadt Kleve mit ihrer Lohengrin-Sage auf kleinen angelegten Seen ihre Bahn. Wegekreuze und ein - leider wohl mutwillig beschädigter Kreuzweg - zeugten zudem von der Volksfrömmigkeit am Niederrhein.
 

Fazit: Ein rundum gelungener Ausflug

Voller Eindrücke kehrten die Alsdorfer am Abend in die Heimat zurück. Schon jetzt ist man gespannt, welches Reiseziel sich das rührige Vorstandsteam um Christine Paulus für das Jahr 2024 ausdenken wird. Und 2025 steht dann ein besonderes Jubiläum an: Die Evangelische Frauenhilfe Alsdorf wird stolze 100 Jahre alt.

Text: Joachim Peters

Fotos: Joachim Peters und Annegret Helmer

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