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Der Suchtnotruf – Abschied nach vielen Jahren ehrenamtlichen Engagements

Zum 31.1.26 endet der Dienst des Suchtnotrufs in der StädteRegion Aachen.

Über viele Jahrzehnte hinweg wurde dieser Dienst von engagierten Ehrenamtlichen getragen. Tag und Nacht waren wir erreichbar – anonym, verlässlich und mit offenem Herzen. Am Telefon haben wir Menschen zugehört, sie begleitet, und ausgehalten, was oft kaum auszuhalten war: Einsamkeit, Angst, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit.

Unzählige Gespräche fanden statt – getragen von Vertrauen, Mitgefühl und der Bereitschaft, einfach da zu sein. Für viele Anrufende war der Suchtnotruf mehr als eine Telefonnummer. Er war ein erster Schritt aus der Isolation, ein Moment des Gehörtwerdens, ein Anfang von Hoffnung.

Im Laufe der Jahre haben sich immer wieder Ehrenamtliche aus unterschiedlichen Lebensgründen verabschiedet. Zuletzt waren es nur noch wenige Helferinnen und Helfer, die diese verantwortungsvolle Aufgabe gemeinsam getragen haben. Nun haben auch wir entschieden, unsere Zeit und Kraft künftig anders einzusetzen.

Wir blicken mit großer Dankbarkeit und tiefem Respekt auf alle Ehrenamtlichen zurück, die diesen Dienst über so viele Jahre ermöglicht haben. Jede geschenkte Stunde, jedes offene Ohr und jedes mitfühlende Wort hat Spuren hinterlassen. Der Einsatz hat Leben berührt und Hoffnung gegeben.

Der Suchtnotruf endet – doch das, was durch ihn bewirkt wurde, wirkt weiter.

Stellvertretend für den Suchtnotruf 

Danke!

Willi Junk
Hiltrud Pfeil

 

Kontakt
Quelle: Andreas Steindl

Heike Keßler-Wiertz

Sprecherin des Vorstands

Geschäftsstelle
Reichsweg 30
52068 Aachen

0241 / 56 52 82 91 0