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Diakonisches Werk kann Schwangerschaftskonfliktberatung fortführen

Neue Finanzzusagen der Kommunen im Nordkreis machen die Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit möglich – Standort der Beratungsstelle des Diakonischen Werkes wird sich in Zukunft auf den Nordkreis konzentrieren

Die Evangelische Beratungsstelle für Schwangerschaft und Schwangerschaftskonflikte, die dem Diakonischen Werk im Kirchenkreis Aachen angehört, kann ihre Arbeit fortsetzen. Dies teilt jetzt Marion Timm vom Vorstand des Diakonischen Werkes in Aachen mit. Neue Finanzierungszusagen von Kommunen im Nordkreis machen es möglich, die Beratungsstelle am Standort Alsdorf auch über den Sommer 2014 hinaus zu erhalten. Ursprünglich hatte in diesem Jahr die schwere Entscheidung getroffen werden müssen, beide Standorte der Beratung in Aachen und Alsdorf zu schließen, weil das finanzielle Defizit zu groß war.

"Wir sind unheimlich froh, dass wir diese wertvolle Arbeit nun doch fortsetzen können", sagt Marion Timm vom Vorstand des Diakonischen Werkes. "Wir danken den Kommunen für ihre Unterstützung und ihr Engagement, die Finanzierung nun doch möglich zu machen und zur Beratung der Frauen in einer schwierigen Lebenssituation beizutragen." Insbesondere die Finanzierungszusagen der Städte Alsdorf und Baesweiler haben die Fortführung der Beratungsstelle nun möglich gemacht. Und auch die anderen Kommunen im Nordkreis prüfen derzeit noch, ob ein Ausbau der Finanzierung möglich ist, halten in jedem Fall aber ihre schon bestehenden Finanzierungszusagen aufrecht.

Ab 2014 eine ganze Stelle zur Beratung im Nordkreis

In der Evangelischen Beratungsstelle für Schwangerschaft und Schwangerschaftskonflikte wird jede Frau individuell und intensiv beraten, egal ob ihre Entscheidung für oder gegen ein Kind ausfällt. "Gerade weil wir wissen, dass das Profil der evangelischen Schwangerschaftsberatungin der Region eine große Bedeutung hat, sind wir glücklich, weiterhin für die betroffenen Frauen da sein zu können", sagt Marion Timm. Bis zum Jahresende werden die Büros der Beratung in Alsdorf und Aachen jetzt noch mit jeweils einer halben Stelle besetzt sein. Danach wird das Beratungsangebot ausschließlich mit einer ganzen Stelle auf den Nordkreis konzentriert.

"Die Umstrukturierung und die Änderung der finanziellen Rahmenbedingungen haben zu einer deutlichen Verringerung des Eigenanteils für das Diakonische Werk geführt und uns so die Möglichkeit gegeben, die für die Frauen in der Region so wichtige Arbeit fortsetzen zu können", sagt Marion Timm. Die große Unterstützung aus der Öffentlichkeit für eine Weiterführung der Arbeit, unter anderem von vielen Hebammen im Nordkreis, habe sie auch als Motivation gesehen, mit neuen Gesprächen noch einmal alles zu versuchen, damit das evangelische Profil der Schwangerenberatung im Kirchenkreis Aachen doch nicht aufgegeben werden musste, betont sie. Marion Timm: "Es ist ein fantastischer Erfolg, dass dies nun gelungen ist!"

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