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Dürer-Ausstellung im Suermondt-Ludwig-Museum

Bis zum 24. Oktober sind 190 Exponate zu sehen – Interessanter Bezug zu Luther- Ein Erfahrungsbericht von Joachim Leberecht

Unter dem Motto „Dürer war hier“ wird die Ausstellung im Aachener Suermondt-Ludwig-Museum gezeigt, die sich mit Dürers Reise in die Niederlande und nach Aachen 1520-21 befasst. Grundlage für die Ausstellungskonzeption ist das „schreib püchle“, das der geschäftstüchtige Albrecht Dürer während seiner Reise in die Niederlande und ins Rheinland mit sich führte.  Insgesamt sind 190 Exponate zu sehen. Einige von ihnen zeigen auch einen Bezug zu Luther.

Dürer und Luther

Beispielsweise war in Dürers Rechnungsbuch die „Lutherklage“ enthalten, wohl als Interpolation von Jacobus Probst, Präses eines kleinen Augustinerkonvents in Antwerpen, wie es Jeroen Stumpel in seinem Essay „Luther in Dürers Tagebuch“nachzuweisen versucht. Albrecht Dürer wollte Luther persönlich aufsuchen, um einen Kupferstich von ihm zu machen. Dazu ist es vor seiner Abreise in die Niederlande 1520 nicht gekommen. In einem Brief an Spalatin schrieb Dürer über seine Wertschätzung Luthers: „Vnd hilf mir got, das jch zw doctor martinus luther kum, …., der mir aws grossen engsten geholfen hat.“ Dürer hat sich sehr für Luther und die Reformation interessiert. Er selbst war im Besitz mehrerer Schriften Luthers.

Weitere Informationen und alle weiteren Exponate sehen Interessierte noch bis Sonntag, 24. Oktober, zu den Öffnungszeiten des Museums. Für die Teilnahme an einer Führung ist eine Anmeldung notwendig. Weitere Auskünfte sind auf www. suermondt-ludwig-museum.de zu finden.

Den kompletten Bericht von Pfarrer Joachim Leberecht finden Sie HIER als PDF.

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