Diakonisches Werk eröffnet neues Familienberatungszentrum in Alsdorf

Neue Räume in der Alsdorfer Luisenpassage vorgestellt - Einzigartige Bündelung von Beratungsangeboten in der Region

Beratungen zu Schulden oder häuslicher Gewalt, Schwangerschaftskonflikten, Eltern-Kind-Kuren und vielem mehr finden Bürger aus der Städteregion Aachen ab sofort in Alsdorf unter einem Dach. Denn das neue diakonische Familienberatungszentrum Alsdorf fasst nun acht verschiedene Angebote zusammen und bietet für alle Anliegen eine zentrale Anlaufstelle. Am Mittwoch haben Pfarrer Andreas Hinze, Vorstandssprecher des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Aachen e.V., und die Abteilungsleiter Armin Carduck und Rolf Schäfer die neuen Räume eingeweiht und bei einem Fest der Öffentlichkeit vorgestellt.

Neuer Standort mit Spiel- und Werkräumen für Kinder

Das neue Beratungszentrum liegt zentral in der Alsdorfer Luisenpassage und ist zum Beispiel auch aus Würselen, Herzogenrath oder Baesweiler gut erreichbar. Nachdem die alten Räumlichkeiten des Diakonischen Werkes im Alsdorfer Bodelschwinghweg zu klein für die Anforderungen geworden waren, bietet der neue Standort jetzt 430 Quadratmeter Platz. Er umfasst neben den Büros und Beratungsräumen für die 13 Mitarbeiter auch einen Spiel- und einen Werkraum für Therapiestunden mit Kindern und einen Konferenzraum. Die Schuldnerberatung und die Schwangerenberatung des Diakonischen Werks sind aus Würselen in das neue Zentrum in Alsdorf umgezogen.

Bürgermeister lobt Vorreiterrolle des Diakonischen Werks

„Wir können jetzt gemeinsame Fallkonferenzen abhalten und Ratsuchende leichter unter einander vermitteln“, erläuterte Armin Carduck zur Eröffnung das gebündelte Angebot. „Das steigert die Qualität unserer Arbeit für die Ratsuchenden und spart gleichzeitig für uns Kosten ein.“ Andreas Hinze dankte zur Eröffnung vor allem der Kirchengemeinde Alsdorf für die gute Kooperation. „Die Diakonie wird in Alsdorf von Seiten der Kirchengemeinde seit jeher großgeschrieben“, sagte Hinze. „Wir sind sehr froh darüber, uns auch künftig in enger räumlicher und inhaltlicher Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde präsentieren zu können.“ Bürgermeister Alfred Sonders betonte in seiner Ansprache den hohen Wert, den das Diakonische Werk für die Stadt Alsdorf schaffe. Alsdorf wolle ein hervorragendes Umfeld für Familien schaffen und „Die Familienstadt“ in der Städteregion werden. Das neue Beratungszentrum sei ein wichtiger Teil des Angebots, der Familien auf dem Weg in eine gute Zukunft helfe. Mit der Wahl der Luisenpassage als Standort habe das Diakonische Werk eine Pilotfunktion für die weitergehende Initiative „Soziale Stadt“ übernommen.

Die Beratungen im neuen diakonischen Zentrum sind alle kostenlos:

  • ANKER, Anlauf- und Beratungsstelle für Kinder, Eltern, und Ratsuchende bei psychischer, körperlicher Gewalt und Vernachlässigung;
  • Fachstelle bei sexueller Gewalt an Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen;
  • EVA, evang. Beratungsstelle bei Schwangerschaft und Schwangerschaftskonflikten;
  • Fachstelle Häusliche Gewalt, Frauenhaus und Interventionsstelle
  • STARTeKLAR – Frühe Hilfen für Familien in Alsdorf
  • Mutter-Vater-Kind-Kurberatung
  • Schuldner- und Insolvenzberatung
  • Betreuungsbüro

 

[Link zum Diakonischen Werk im Evangelischen Kirchenkreis Aachen]

Die Räume des Familienberatungszentrums in der Alsdorfer Luisenpassage:

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