Aktuelles

Friedenspädagogik in Zeiten des Krieges IV

Vierteilige Online-Fortbildungsreihe - 4. Termin am Donnerstag, 30. März, 19 bis 21 Uhr - Zielgruppe: alle Interessierten

Mit dem russischen Überfall auf die Ukraine sind friedensethische Positionen auch in den Kirchen erschüttert worden. Doch sind Sie damit auch überholt? Die Hoffnung auf Shalom ist maßgeblicher Bestandteil unserer christlichen Hoffnung für diese Welt, dies ist auch Thema im Religionsunterricht. Wie können wir Orientierung gewinnen angesichts von Rechtsbruch und maßloser Gewalt sowie gesellschaftlicher Verwerfungen? Wie kann Hoffnung und eine friedliche Perspektive offen gehalten werden ohne die Realität der Gewalt zu verleugnen? Unser Schüler:innen, aber auch wir selbst bleiben nicht unberührt von der Bedrohung einer zivilen, demokratischen Gesellschaft. Kriegsrhetorik und die Allgegenwart von Waffen und strategischen Debatten in den Medien verändern schleichend auch unseren Alltag. Schüler:innen mit eigenen Kriegserfahrungen werden möglicherweise erneut traumatisiert, Konflikte in der Gesellschaft brechen auf und kommen auch im Klassenzimmer an.

Wir wollen uns in dieser digitalen Fortbildungsreihe aus verschiedenen Perspektiven mit diesen Fragen beschäftigen und friedensethische Optionen für die Religionspädagogik aufzeigen.

Sie können sich für die ganze Reihe oder für Einzeltermine anmelden unter: schulreferat.aachen@ekir.de. Bitte nennen Sie bei der Anmeldung Ihren Namen und Ihre Schule mit deren Anschrift.

Die Online-Seminare finden jeweils donnerstags über Zoom statt. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung einen Zoom-Link per E-Mail zugeschickt. 
ab 18.45 Uhr – Ankommen
19 bis 20.30 Uhr – inhaltliche Arbeit
20.30 -21 Uhr – Nachgespräch

Das Seminar findet statt als Kooperation der Schulreferate Aachen, Bonn, Jülich, Köln und Duisburg-Niederrhein.

30. März 2023
# Frieden IV: Erinnern für Gegenwart und Zukunft: Schmerzpunkte und Kraftorte entdecken

Krieg und Frieden kommen uns nahe in der Geschichte und in den Geschichten vor Ort. Schmerzliche Erinnerungen und Hoffnungszeichen finden sich in unseren Wohn- und Schulorten in unterschiedlichen Formen, zum Beispiel als Denkmal, in Straßennamen und in Form von Biografien. All dies kann als Hinweise auf die lokalen Geschichte(n) wahrgenommen werden und bietet Schüler:innen lohnende außerschulische sowie auch digitale Lernorte. Wir haben solche Orte in einer Karte zusammengetragen. Wir stellen Ihnen solche Orte vor, erkunden einige an diesem Abend virtuell und diskutieren deren didaktisches Potenzial.

Ansprechpartner:innen

Heike Keßler-Wiertz

Vorständin

Geschäftsstelle
Reichsweg 30
52068 Aachen

0241 / 56 52 82 90

Pfarrer Erik Schumacher

Sprecher des Vorstandes

0241 / 56 52 82 90