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Gedanken zur Konfirmation 2023

Autor: Pfarrer Rolf Schopen

Gut 150.000 Jugendliche feiern in diesen Wochen in Deutschland wieder ihre Konfirmation. Die meisten von ihnen wurden als Kleinkinder getauft. Haben damals ihre Eltern und Paten für sie geantwortet und Verantwortung übernommen, so sind sie nun selber gefragt. „Möchte ich, dass der Glaube an Jesus Christus eine wichtige Rolle in meinem Leben einnimmt? Und möchte ich zur weltweiten Gemeinschaft aller Christinnen und Christen, seiner Kirche, dazu gehören?“

Die Zahl derjenigen, die ungetauft in den Konfirmandenunterricht kommen, ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Am Ende ihrer Konfirmandenzeit stehen auch sie vor der gleichen Frage wie ihre Mitkonfirmanden. Und mit ihrer Taufe im Konfirmationsgottesdienst bekennen auch sie sich zu Jesus Christus und seiner Kirche.

Miterleben zu dürfen, wie die Jugendlichen sich in ihrem Unterrichtsjahr diese und viele weitere Fragen ganz ernsthaft stellen, wie sie auch manches hinterfragen und sich dann im Konfirmationsgottesdienst doch oft tief bewegt Gott anvertrauen, ist ein großes Geschenk, das mir nun schon seit über 20 Jahren immer wieder große Freude macht. Durch die Fragen und Gedanken der Jugendlichen bleibt auch mein Glauben lebendig und auf dem Weg. Und bei allem Bekennen im Konfirmationsgottesdienst ist es mir bleibend wichtig zu betonen, dass Glaube und Zweifel keine Gegensätze, sondern vielmehr oft Geschwister sind, so wie bei dem verzweifelten Vater, der zu Jesus kommt und sagt: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“ (Markus 9,24)

Pfarrer Rolf Schopen

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