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"Generation Z(ukunft). Sinnsuche zwischen Angst und Perspektive"

Ökumenische Initiative "Woche für das Leben" beginnt am Samstag, 22. April - Kirchenkreis macht Gesprächsangebot im Internet: "Sprich's Dir von der Seele"

Die Woche für das Leben ist seit mehr als 25 Jahren eine ökumenische Initiative der evangelischen und katholischen Kirche für den Schutz und die Würde des Menschen vom Lebensanfang bis zum Lebensende. In diesem Jahr findet die Woche für das Leben vom 22. bis zum 29. April statt und steht unter dem Motto: "Generation Z(ukunft). Sinnsuche zwischen Angst und Perspektive".
Junge Menschen im Alter zwischen 15 und 30 Jahren wurden nachhaltig geprägt durch die Zeiten der Isolation in den vergangenen Jahren sowie die Verunsicherung durch eine sich ständig verändernde Lebenswelt mit kaum vorhersehbaren Zukunftsprognosen. Die Pandemie, der Krieg in der Ukraine sowie der Klimawandel sind nur drei Faktoren, die in einer entscheidenden Lebensphase zu tiefgreifenden Zukunftsängsten führen können, die existenzielle Krisen bis hin zu Suizidgedanken auslösen. In solchen Situationen brauchen junge Menschen Begleitung, Hilfe und Hoffnung.

Ganzjähriges Gesprächsangebot des Kirchenkreises Aachen

Neben verschiedenen Veranstaltungen wie Gottesdienste und Lesungen in der kommenden Woche in Aachen macht der evangelische Kirchenkreis Aachen bereits seit rund einem Jahr ein kostenloses Gesprächsangebot im Internet. Unter der URL https://seelsorge-aachen.de können alle Hilfesuchenden, egal welcher Konfession, ein einstündiges Gespräch buchen. Dabei gibt es einige Unterschiede zur klassischen anonymen Telefonseelsorge:

1. Das Gespräch findet in der Regel nicht spontan statt, sondern geplant über die Buchung eines Terminkalenders.
2. Das Gegenüber wird nicht zufällig zugeteilt, sondern Hilfesuchende wählen gezielt anhand von kurzen Porträts den Menschen aus, mit dem sie sprechen möchten.
3. Neben dem Kontakt per Telefon können noch drei weitere Situationen für das Gespräch gewählt werden, entweder als Videokonferenz, im Innenraum oder bei einem Spaziergang.

Was kann Seelsorge?

Bei einem Seelsorge-Gespräch handelt es sich meist um ein persönliches Gespräch unter vier Augen. Darin können Menschen ihre Sorgen und Nöte vortragen und Lebens- oder Glaubenshilfe erfahren. Alle Menschen - nicht nur Gläubige - können ein Seelsorge-Gespräch in Anspruch nehmen. Die Seelsorge-Gespräche sind unabhängig von Alter und Geschlecht, Herkunft, Nationalität, Religion oder Konfession. Erfahrene Seelsorgerinnen und Seelsorger kümmern sich um alle, die in einer schwierigen Situation sind und ein Gespräch wünschen. Sie bieten in dem Gespräch ein offenes Ohr und sinnstiftende Beratung und Begleitung.

Jedoch ist ein Seelsorge-Gespräch keine therapeutische Behandlung. In einem Seelsorge-Gespräch können Menschen sich zweckfrei und ohne Folgen Dinge von der Seele reden und in den Dialog mit einem aufmerksamen und einfühlsamen Zuhörer treten. Mit dem Seelsorger oder der Seelsorgerin können Nöte und Fragen geteilt werden, Sorgen vor Gott gebracht werden oder Sinn in einer Lebenssituation gesucht werden. Vielen Menschen tut dies gut, es gibt Kraft und erleichtert.

Im April hat das Aachener Familienmagazin KingKalli darüber einen Bericht veröffentlicht.

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