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„Gib Kirche deine Farbe“

Ökumene im Freizeitgelände Walheim

Gut besuchter ökumenischer Gottesdienst anlässlich des Sommerfestes im Freizeitgelände Walheim am 10.06.2018

Im Rahmen des Sommerfestes auf dem Walheimer Freizeitgelände fand, wie auch in den letzten Jahren, wieder ein ökumenischer Gottesdienst statt. Organisatoren waren die katholische Pfarre St. Anna Walheim und die evangelische Kirchengemeinde Kornelimünster/Zweifall.

Das Thema war: "Gib Kirche Deine Farbe", überaus aktuell, denn die Farbigkeit der beiden Kirchen rund um den ökumenischen Prozess scheint im Moment etwas zu verblassen. 

Zahlreiche Gottesdienstbesucher nahmen teil und gaben so der Feier einen würdigen Rahmen, der musikalisch durch ein Klarinetten- und Saxophon-Ensemble unter Leitung von Vladimir Bayer mitreißend und  stimmungsvoll gestaltet wurde.

Schon das Eingangslied zeigte das Motiv des ganzen Gottesdienstes: „Unser Leben sei ein Fest“. Um dies zu unterstreichen, trugen die Organisatoren des Gottesdienstes unterschiedlich farbige Tücher und Krawatten als ein deutliches Zeichen der Farbigkeit und des Lebens in den beiden Kirchen. Es sollte auch ein Zeichen des Aufbruchs zu einem gemeinsamen Weg sein, Ökumene hautnah zu leben.

So hatten die biblischen Texte alle Aufbruch und Gemeinschaft zum Thema, Abraham, der von Gott aufgefordert wird, in ein neues Land zu gehen, um dort zum Segen für andere zu werden, die Gemeinschaft der Urchristen, alles zu teilen und gemeinsam zu haben und letztlich den einen Geist, der die verschiedenen Kräfte und Begabungen eint.

Hier war Ökumene jenseits allem Trennenden wahrhaftig spürbar.

Pastorin Ute Meyer-Hoffmann griff diese Themen in Ihrer Predigt auf, um zur zentralen Aktion dieses Gottesdienstes überzuleiten. Eine Mitmachaktion sollte durch folgende Fragen angeregt werden

  • Wie sieht unsere Antwort aus auf Gottes Wort?
  • Was glaubeich?
  • Was bezeuge ich?
  • Was bekenne ich?
  • Wie bringeich mich ein in meine, in unsere Kirche?

Die Teilnehmer wurden aufgefordert, auf Zettel zu schreiben oder zu malen, wie sie Farbe in die Kirche durch eigenes Engagement bringen könnten. Von Senioren–Caritas über Arbeit mit Kindern hinzu Musikangeboten oder Familienarbeit gab es ein breites Spektrum von Meinungen. Manchmal auch einfach nur Zuhören können, organisieren oder seinen Glauben bezeugen. Schön auch einfache Worte, wie Freude bereiten oder Liebe geben. Kinder malten ihre Vorstellungen von Gemeinschaft und gegenseitigem Verstehen.

Wichtig war im Folgenden nicht nur das gemeinsame Tun, sondern auch das gemeinsame Singen und Beten im Glaubensbekenntnis, den Fürbitten oder dem Vater Unser.

Nach Schlussworten zur Sendung der Teilnehmer, voller Energie aufzubrechen, Ökumene zu leben, um eine frische Kirche zu sein, spendete Pastorin Ute Meyer-Hoffmann den Segen.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass sie diese Stunde nicht umsonst verbracht hatten. Fortsetzungen, auch abseits von Festen, scheinen durchaus erwünscht.

Fritz Kuckartz
(aus: Nachrichten aus der gesamten GdG Aachen-Kornelimünster/Roetgen)

 

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