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Kinderbibelwoche mit viel Spaß und ein bisschen Nachdenklichkeit

Rückschau auf die erste KiBiWo seit drei Jahren - Gottes Schöpfung als Thema der Woche und des abschließenden Familiengottesdienstes

Kinderbibelwoche – oder liebevoll KiBiWo genannt – in Mariadorf. Endlich wieder, nachdem Corona eine Pause verordnet hatte und außerdem noch keine Pfarrperson dafür zur Verfügung stand. Dafür hier nochmal ein fettes Dankeschön allen, die mit geplant, gestaltet und mitgemacht haben, sowie allen Bring- und Holdiensten der Familien! Bereits langjährig erfahrene und neue Ehrenamtliche sowie Jungteamer*innen bildeten das KiBiWo-Team gemeinsam mit Dorlis Alders und haben dann alles Notwendige auf den Weg gebracht.

„Gottes Schöpfung – vielfältig, spannend, wunderbar!“, stand als Überschrift über den vier gemeinsamen Tagen in der ersten Herbstferienwoche, die natürlich die Beschäftigung mit der biblischen Schöpfungsgeschichte mit sich brachten. Daneben gab es jede Menge kreative Arbeit und vor allem einen Tag in der Natur.

Natur ist mehr

Kerstin, die sich bei NaBu engagiert, hatte tolle Ideen und Überraschungen am Waldtag. Das Wetter war (wie übrigens an allen KiBiWo-Tagen) schön und alle haben mit ihrer Anleitung und Begleitung neue und intensive Erfahrungen mit dem gemacht, was landauf-landab Natur genannt wird und was doch in unseren Augen noch viel mehr ist: Schöpfung Gottes.

Eintauchen in die Schönheit und Faszination, Entdecken der großen und kleinen Dinge und immer wieder neu einfach freuen, dass alles da ist, die Pflanzen, die Tiere, Luft, Himmel, Wolken, Wasser, Wärme, Kühle, Regen, Sonnenschein und noch 1000 andere Dinge mehr.

Gleichzeitig war auch unübersehbar, dass mit der Schöpfung nicht alles in Ordnung ist. Sie liegt voll von Müll, man sieht den Pflanzen an, dass sie zu wenig Wasser und zu viel Hitze abbekommen haben, und immer häufiger ist in den Medien zu hören, dass die Vielfalt der Lebewesen auf der Erde immer weniger wird.

Die Woche war daher ein vielfältiger Mix von Freude, Kreativität, Spaß und Lachen, hatte aber auch nachdenkliche Töne gemischt mit Sorgen und Fragen, was kommt auf uns zu, wie werden die nächsten Jahre sein.

Familiengottesdienst mit Gemeindeumfrage

All das fand Eingang in dem Familiengottesdienst am 9. Oktober, der gemeinsam vom KiBiWo-Team und den beteiligten Kindern gestaltet worden ist. Neben den Erzählungen aus der Woche, gemischt mit vielen Liedern, war eine Umfrage an die Gottesdienstgemeinde ein weiterer Schwerpunkt: Was können wir einzelne Menschen, die wir ohne großen Einfluss auf politische Entscheidungen sind, in unserem Alltag tun, um die Schöpfung zu schützen und zu bewahren. Da klingt vieles schnell so einfach und ist doch oft so schwer, weil wir alte Gewohnheiten in Frage stellen müssen genauso wie unsere Bequemlichkeit, weil unsere Zeitabläufe, unser Arbeitsleben, unsere Gesundheit uvam. den Veränderungen im Leben erst einmal im Wege stehen. Und so entstand in einer Gottesdienstaktion eine lange Liste mit Ideen, in der Hoffnung, dass damit für jede und jeden wenigsten ein bisschen was dabei ist, was sie oder er auch schaffen kann.

Und da ist wahrlich eine stattliche Liste zusammengekommen, die hier veröffentlicht werden soll. Das Familliengottesdienst-Team erhofft sich dadurch:
1. Anregungen zu geben, die andere ermutigen, selber Schritte der Veränderung zu tun und
2. dass sich die Gemeinde eingeladen fühlt, weitere Ideen zu sammeln und z.B. per Email an Pfarrerin Dorlis Alders oder Pfarrer Wolfgang Willnauer-Rosseck zu schicken.

Dann können auch diese Ideen veröffentlicht werden und wieder neue Menschen anstecken.

Vorschläge zur Bewahrung der Schöpfung

Hier also die Vorschläge zu Schutz und Bewahrung der Schöpfung: • Müll vermeiden – wenig und richtig wegschmeißen • weniger Auto fahren – mehr das Fahrrad benutzen oder zu Fuß gehen • weniger in Plastikverpackung kaufen • Wasser sparen – kurz duschen • Strom sparen – Licht regelmäßig ausmachen • Standby-Geräte über eine abschaltbare Steckdose nachts ausschalten • Kaugummi und Zigaretten nicht auf den Boden werfen • regional kochen und die passenden regionalen Waren einkaufen • palmölhaltige Produkte vermeiden • reparieren statt wegschmeißen – Repair- Café ins Leben rufen • Pfandbehälter nutzen statt Einweg (Flaschen, Tüten, …) • Second Hand und Upcycling nutzen

Das sind die Ideen, die im Gottesdienst gesammelt wurden. Wenn Ihr oder Sie selber neue, zusätzliche und konkrete Ideen habt, schreibt uns doch eine Mail und wir überlegen, wie wir die Ideen weitersagen, damit immer mehr Menschen mithelfen bei der Bewahrung von Gottes Schöpfung.

Pfarrer Wolfgang Willnauer-Rosseck

Ansprechpartner:innen

Heike Keßler-Wiertz

Vorständin

Geschäftsstelle
Reichsweg 30
52068 Aachen

0241 / 56 52 82 90

Pfarrer Erik Schumacher

Sprecher des Vorstandes

0241 / 56 52 82 90