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"Lasset uns singen von Frieden und Freud“

Gefühlt war die ganze Stadt unterwegs: Über 26.000 Besucher kommen zum Weihnachtssingen auf den Aachener Tivoli. Bei der stimmungsvollen wie beeindruckenden Atmosphäre aus tausenden Lichtern werden Weihnachtsklassiker angestimmt - und wichtige Botschaften nicht vergessen.

 


Die Fan-Gemeinde der Alemannia zeigte einmal mehr, wie’s geht und sorgte auf den Rängen für jede Menge Stimmung. Über 26.000 Besucher waren zum Tivoli gekommen, um gemeinsam zu singen und Weihnachten zu erleben: Auch die Mannschaft der Alemannia inklusive Trainer, Vorstand und kommissarischem Präsidenten ließ sich das Ereignis in diesem Jahr nicht entgehen.

Gefühlt war die ganze Stadt unterwegs, als die unzähligen Shuttlebusse Richtung Tivoli fuhren. Und so mag es nicht verwundern, dass auch diesmal wieder jede Menge Gäste erst eintrafen, als die Veranstaltung bereits begonnen hatte. Das Programm machte solche Anreiseprobleme sicher mehr als wett: Mit altbekannten Weihnachtsliedern, fetzigen Songs des Gospelchors und einer großartigen Performance des Pius Celebration haben die Veranstalter auch diesmal wieder genau die richtige Mischung gefunden, um für viel Freude auf den Rängen zu sorgen.

Die Alemannia spielte dabei eine große Rolle: „Was haben Fußball und Weihnachten gemeinsam?“, lautete die Frage, die Pastor Siegmar Müller den Gästen auf dem Tivoli gleich zu Anfang stellte. Das Tor ist im Fußball natürlich selbstverständlich, Müller sieht es aber auch in Betlehem: „Dort ist es das Tor, durch das Gott uns seinen Sohn geschickt hat“, sagte er. Das war sicher ganz nach dem Geschmack der Fußballer im Stadion. Die Fans sorgten für Stimmung auf den Rängen und taten sich durchaus auch beim Singen der vielen, vielen Weihnachtslieder hervor. Nicholas Duodu, Gospelhaus Chor International Chapel Aachen, ermunterte das gesamte Stadion, bei Songs wie „Feliz navidad“ und „Happy day“ so richtig laut mitzumachen. Auf den Rängen gaben die Sängerinnen und Sänger ihr Bestes.

Noch während Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen ihr Grußwort sprach, hatte sich ein Meer von Lichtern entzündet, wunderschön anzusehen und jedes Jahr aufs Neue eine Augenweide. Die recht milden Temperaturen sorgten für einen angenehmen Abend auf den Rängen: Dennoch hatten sich die einen Sitzkissen mitgebracht, die anderen hüllten sich in wärmende Decken. Kleinkinder harrten geduldig auf dem Schoß ihrer Eltern aus, und als der Nikolaus höchstpersönlich vorbeikam, um sie mit Leckereien zu beglücken, war sicher auch ihr Tag perfekt.

Mach an Weihnachten Frieden mit deinen Feinden“, gab Siegmar Müller den Besucherinnen und Besuchern mit auf den Weg. Diese Botschaft passte dann auch zu dem, was Sibylle Keupen gleich zu Beginn formuliert hatte: „Gerade wegen der Konflikte und Kriege tritt die Friedensbotschaft, die mit der Geburt Christi verbunden ist, besonders deutlich hervor“, sagte sie. Besinnliche Weihnachtslieder wie „Süßer die Glocken nie klingen“ durften da natürlich auch nicht fehlen. Der Kinderchor der Christuskirche in Haaren sorgte dann unter anderem mit „In der Weihnachtsbäckerei“ für Stimmung, und die Sternsinger sowie der Musikverein Hahn taten ihr Übriges.

Und was wäre ein Weihnachtssingen auf dem Tivoli ohne Aachens Urgestein Jupp Ebert? Sein „You’ll never walk alleng“ brachte nicht nur die Herzen der Alemannia-Fans zum Schmelzen. Die zeigten dann auch immer wieder, wie Stadion geht: Sie können so richtig laut sein, und dazu musste Stadionsprecher Robert Moonen sie nicht mal eigens ermuntern.

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