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Leseabend in der Annakirche

Über Christentum und Judentum in der Kunst - Mittwoch, 13. März, um 19 Uhr - Eintritt ist frei - Veranstaltung der VHS Aachen

 

Ecclesia und Synagoga sind zwei weibliche Figuren, die in der christlichen Ikonographie des Mittelalters das Christentum und das Judentum symbolisierten. Auf dem Mönchengladbacher Tragaltar bilden sie einen Rahmen um die Darstellung der Kreuzigung. Der Altar aus dem Jahr 1160 steht in der Abteikirche St. Vitus.

Wolfgang Bußler, Pfarrer im Ruhestand aus Mönchengladbach, hat sich mit Judentum und Christentum in Kunst und Kirche auseinandergesetzt. Er liest am Mittwoch, 13. März, um 19 Uhr in der Annakirche aus seinem Buch „Ecclesia und Synagoga und der Mönchen­gladbacher Tragaltar“.

Die Schönheit und Bedeutung des Tragaltars, der die Äbte von Mönchengladbach auf ihren Reisen begleitete, diente ihm als Anlass für die kunstgeschichtliche Betrachtung von Ecclesia und Synagoga. Sie zeichnet das dramatische Verhältnis von Christentum und Judentum durch die Geschichte nach.

Während in den Darstellungen der beiden Symbolfiguren im 9. Jahrhundert und nach Bußlers Auffassung auch am Gladbacher Tragaltar meist eine Übereinstimmung („Concordia“) zu finden ist, wandelt sich dieses Bild in späteren Zeitabschnitten. Dann befinden sie sich zuweilen im „Streitgespräch“, Bußler identifiziert auch eine „diskriminierende Phase“.

Der Eintritt zu der Lesung ist frei.

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