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Mit dem "Stadtplan für den fairen Handel" nachhaltig in Aachen einkaufen

Bündnis "Fair Handeln in Aachen" bringt neuen Veranstaltungskalender und Stadtplan heraus - Beteiligung des Evangelischen Erwachsenenbildungswerkes - Aachen für vier weitere Jahre eine von 184 "Fairtrade Towns" in Deutschland

Fair gehandelten Kaffee im Restaurant, Schokolade aus nachhaltigem Anbau im Fachgeschäft oder Blumen aus umwelt- und menschenfreundlicher Produktion: Wo sie welchen fairtrade-Artikel in Aachen finden, können die Kaiserstädter jetzt dem "Stadtplan für den fairen Handel" entnehmen.  Auf dieser Karte von Aachen sind alle Fachgeschäfte, Restaurants und Cafés eingetragen, die fair gehandelte Produkte vertreiben. Veröffentlicht hat den Stadtplan das Bündnis "Fair Handeln in Aachen", an dem auch das Evangelische Erwachsenenbildungswerk beteiligt ist. Außerdem ist auch der neue Veranstaltungskalender für das kommende Halbjahr erschienen.

Möglichkeit, aktiv für mehr Nachhaltigkeit zu sorgen

Das Bündnis sei "aus der Erkenntnis gewachsen, dass die menschenunwürdigen Lebensbedingungen in den verarmten Ländern etwas mit unserem Lebensstil zu tun haben und nur durch einen anderen, fairen Umgang miteinander verbessert werden können", heißt es auf dem Stadtplan. Bereits vor zwei Jahren wurde die Kaiserstadt als eine von 184 "Fairtrade Towns" in Deutschland ausgezeichnet, erst vor wenigen Wochen wurde der Titel um weitere vier Jahre verlängert. "Fair Handeln in Aachen" möchte den Bürgern mit dem "Stadtplan für den fairen Handel" Möglichkeiten aufzeigen, durch ihren Einkauf aktiv "die Selbstständigkeit und Gleichberechtigung der im globalen Handelsgeschehen benachteiligten Produzenten" zu fördern.

Evangelisches Erwachsenenbildungswerk beteiligt sich an Bündnis

An dem Bündnis "Fair Handeln in Aachen" ist auch das Evangelische Erwachsenenbildungswerk beteiligt. Die Kirche setze damit "ihren Auftrag um, den sie vom Evangelium erhalten hat," sagt Jürgen Groneberg, Leiter des Erwachsenenbildungswerkes, "nämlich die Bewahrung der Schöpfung und die Schaffung von Gerechtigkeit." Das Erwachsenenbildungswerk beteiligt sich daran insbesondere durch die Veranstaltungsplanung. Die Bildungsveranstaltungen des Bündnisses finden regelmäßig im Haus der Evangelischen Kirche statt. Dort sowie in einigen evangelischen Kirchen in Aachen liegen auch der "Stadtplan für den fairen Handel" sowie der aktuelle Veranstaltungskalender aus. Auch an der Erarbeitung und Gestaltung des Stadtplans habe das Evangelische Erwachsenenbildungswerk mitgewirkt, so Groneberg. Das Kriterium, nach welchem entschieden wurde, welche Geschäfte auf dem Stadtplan verzeichnet werden, sei dabei der Anteil der fair gehandelten Artikel im Sortiment gewesen. Dies sei auch der Grund, warum Discounter zwar erwähnt, aber nicht auf dem Stadtplan eingetragen wurden: "Viele Discounter bieten zwar mittlerweile fair gehandelte Produkte an, ein Großteil des Sortiments stammt aber noch immer nicht aus nachhaltigem Anbau."

Die online-Version des Veranstaltungskalenders finden Sie <link file:669 download file>hier

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