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NATO-Aufmarsch gegen Russland

Vortrag über Aufrüstung und die Bedrohung eines neuen kalten Krieges am Mittwoch, 19. April um 19 Uhr im Haus der Evangelische Kirche

Wir erleben derzeit eine in der Geschichte der Bundesrepublik beispiellose Aufrüstung und weltweite Kriegsbeteiligung, einhergehend mit einer zunehmend weiter fortschreitenden Osterweiterung der NATO und massiven Aufrüstung ihrer Ostflanke. Selbst Walter Steinmeier warnte davor, die Lage „durch lautes Säbelrasseln und Kriegsgeheul“ weiter anzuheizen. Spätestens seit der Ukraine-Krise ist das belastete westlich-russische Verhältnis in einem Maße eskaliert, dass man von einem neuen Kalten Krieg sprechen kann. Führende NATO-Kommandeure scheuen nicht einmal davor zurück, zu erklären, es sei zwar nicht zwingend, aber doch „sehr wahrscheinlich“, dass es zu einem Atomkrieg mit Russland kommen werde.

Hochriskantes Spiel mit dem Feuer

Bei diesem hochriskanten Spiel mit dem Feuer reklamiert die Bundesrepublik eine Führungsrolle für sich. Sich entwickelt sich aktuell zur „Drehscheibe“ des US- und NATO-Aufmarsches und befindet sich damit bei den Auseinandersetzungen mit Russland an vorderster Front. Dies betrifft nicht zuletzt auch jüngste Bestrebungen, eine massive Militarisierung der Europäischen Union voranzutreiben.

Rolle der Nato

Wie konnte es dazu kommen? Aus Sicht der NATO trägt Russland die alleinige Schuld, unter anderem wegen des Ukraine-Konfliktes. Jürgen Wagner, Politikwissenschaftler und Historiker von der Informationsstelle Militarisierung e.V. (IMI) in Tübingen setzt diesem „Narrativ“ auf der Grundlage von Fakten eine kritischere Sichtweise auf die Rolle des Militärbündnisses entgegen.

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