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Pfarrerin mit Leib und Seele

Asta Brants geht in den Ruhestand - Pfarrerin an der Emmaus-Kirche seit deren Eröffnung 1983 - Verabschiedung am Sonntag, 23. Februar (11 Uhr) in der Emmaus-Kirche

Asta Brants geht in den Ruhestand. Seit 1975 ist sie Pfarrerin in Aachen-Forst - zunächst als "Gast" an der katholischen Pfarre "Christus unser Friede", anschließend dann an der Emmaus-Kirche, die 1983 gebaut wurde. "Es war eine tolle Zeit", meint sie rückblickend. "Ich bin mit Leib und Seele Pfarrerin, auch gerade in dieser Gemeinde."

Die Entscheidung für diesen Beruf hat Asta Brants nie bereut. Sie ist in Blomberg bei Detmold aufgewachsen. Ihr Vater war Zahnarzt, ihre Mutter hat in der Praxis mitgearbeitet. Durch ihren damaligen Religionslehrer Hans Meyer und den Pfarrer Hans-Theo Wrege, der später in Kiel Professor wurde, und über einen sehr lebendigen Jugendkreis wuchs in ihr der Wunsch, einen theologischen Beruf zu ergreifen. "Wir beschäftigten uns damals mit der historisch-kritischen Methode der Bibelauslegung", so Brants. Diese bestand darin, nicht alles wörtlich zu nehmen, was in der Bibel steht, sondern sich reflektierend mit der Heiligen Schrift zu befassen. Die Einführung von Jugend-Gottesdiensten sorgte damals für Aufsehen.

Ruhestand nutzen, um sich intensiv mit Spuren der Theologie in der Literatur zu beschäftigen

Es war eine bewegte Zeit: 1968 begann sie mit dem Studium der Theologie in Münster und in Tübingen. Dort hat sie ihren Ehemann kennenglernt, einen niederländischen, katholischen Theologen. Nach ihrem Studium suchten sie sich eine neue Bleibe in Grenznähe - so kamen sie nach Aachen. Nach einem Jahr als "Hilspredigerin" übernahm Asta Brants die Pfarrstelle am Driescher Hof. Ihr Mann fand eine Stelle an der damaligen katholischen Hochschule in Heerlen. Sie haben drei Töchter, die in die Fußstapfen ihrer Familie treten: Sie sind Zahnärztin, Religionslehrerin und Pfarrerin. Im Ruhestand möchte sie sich intensiver mit den Spuren der Theologie in der Literatur beschäftigen.

Asta Brants wird am Sonntag, 23. Februar, um 11 Uhr in der Emmaus-Kirche verabschiedet.

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