Aktuelles

Presbyteriumsklausur 2023 in Kaiserswerth

Für ein Wochenende im Oktober hat sich das Presbyterium in Kaiserswerth getroffen.

Zwei Herausforderungen standen im Mittelpunkt der Beratungen.

  • Pfarrerin Ute Meyer-Hoffmann wird Anfang 2029 in Ruhestand gehen. Ihre Stelle wird gemäß Pfarrstellenrahmenplan nicht wiederbesetzt. Eine Frage ist, wie die Gemeinde mit der dann fehlenden Pfarrstelle umgeht. Pfarrer Rolf Schopen wird Aufgaben übernehmen, was kann er dafür abgeben? An wen? Müssen Angebote gestrichen oder reduziert werden? Oder gibt es andere Möglichkeiten?
     
  • Die Landeskirche und die Kreissynode haben Beschlüsse zu den Gebäuden der Gemeinden gefasst. Ziel ist es, 2035 alle kirchlich genutzten Gebäude treibhausgasneutral zu betreiben. Bei der rückläufigen Anzahl der Gemeindemitglieder stellt sich die Frage, welche Gebäude für unsere Gemeinde zukünftig erforderlich sind. Helfen soll die in Zusammenarbeit mit dem Verwaltungsamt des Kirchenkreises und einem externen Dienstleister zu erstellende Gebäudebedarfsanalyse. Das Presbyterium wurde von Baukirchmeister Wolfgang Schierp und seinem Stellvertreter Gerd Bussen über das Verfahren und die in Rede stehenden Gebäude informiert.

Beide Fragen haben auch finanzielle Auswirkungen. Es wurde ein Blick auf die Entwicklung der Finanzen geworfen. Welche Gebäude kann und will sich die Gemeinde in den nächsten Jahren noch leisten? Wie entwickeln sich die Personalkosten? Finanzkirchmeisterin Maike Scholz stellte in aussagekräftigen Tabellen die finanzielle Entwicklung in den nächsten Jahren dar.

Mit diesen wichtigen Fragen hat sich das jetzige Presbyterium in Kaiserswerth nun zum ersten Mal ausführlich befasst. Es wurde deutlich, dass alles miteinander zusammenhängt, dass weitere Informationen eingeholt und bei Entscheidungen viele Gegebenheiten berücksichtigt werden müssen. Es bleibt daher spannend, wie dieser begonnene Prozess fortgesetzt wird. In den nächsten Sitzungen wird sich das Presbyterium weiter mit diesen Themen auseinandersetzen, um dem neuen Presbyterium, das im März 2024 eingeführt wird, eine gute Grundlage für die weiteren Beratungen zu geben.

Als Ausgleich zu den sehr intensiven inhaltlichen Beratungen gingen wir am Samstagnachmittag spazieren, durchquerten das sehr sehenswerte Kaiserswerth und lernten nach einer Mini-Flusskreuzfahrt mit der Rheinfähre auch die andere Rheinseite kennen. Für das Abendprogramm hatte Achim Richter einige Spiele vorbereitet, in denen die Teilnehmer praktische Fähigkeiten zur Lösung von Problemen zeigen mussten. Am Sonntag erfolgte nach einem gemeinsam gestalteten Gottesdienst und dem Mittagessen die Rückfahrt.

Gerd Bussen
 

Kontakt

Heike Keßler-Wiertz

Vorständin

Geschäftsstelle
Reichsweg 30
52068 Aachen

0241 / 56 52 82 90

Andreas Schäffer

Ehrenamtlicher Vorstand

Geschäftsstelle
Reichsweg 30
52068 Aachen

0241 / 56 52 82 90