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Rückblick auf den Glaubenskurs 2022

Eine Teilnehmerin zieht Bilanz

Im Gemeindebrief lese ich: „Entdeckungen im Land des Glaubens machen, ohne dabei kirchlich vereinnahmt oder bedrängt zu werden. Das eigene Verhältnis zum christlichen Glauben neu überdenken." Ja, das möchte ich unbedingt! Obwohl ich mich mit dem Gedanken anmelde, keine Erwartungen an den Kurs zu haben, spielt mir mein Verstand einen Streich. Kaum beginnt der erste Abend, überrollt mich mein Gedankenareal mit einer regelrechten Lawine aus Fragen. Wie ist mein persönliches Verhältnis zum christlichen Glauben? Was wird von mir erwartet? Bin ich ein guter Mensch? …

Die Gruppe ist vielschichtig und bunt gemischt. Von Mitte 20 bis weit über 80 sind alle Altersgruppen vertreten. Der Kursaufbau von Pfarrer Rolf Schopen ist lebendig, zeitgemäß und spannend. Sein immenses Vertrauen und seine Verbundenheit zu Gott sind mit jedem Satz, den er sagt, spürbar, ohne dabei dogmatisch oder antiquiert zu wirken.

Die Gruppe ist kommunikativ. Direkt am ersten Abend entsteht ein spannendes Zusammenspiel zwischen der Theorie von Pfarrer Schopen und den Aussagen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen.

Während des Kurses bekomme ich wertvolle Impulse. Gegen mein inneres "Wolken ziehen auf" hält der christliche Liedermacher Samuel Harfst: „Auch wenn Du nicht mehr glaubst, Erwartungen zurückschraubst und sagst, 'An Gott glaub ich nicht', sag ich Dir, 'Gott glaubt an Dich!'“ Auch einige Sätze von Rolf Schopen gehen mir noch länger nach: „Die Bibel ist kein Biologiebuch über die Entstehungsgeschichte. Sie ist ein Buch über die Werte der Menschen, Verbundenheit, Glaube und Vertrauen.“ Und: „Gott ist erfahrbar, nicht beweisbar.“ Durch solche und andere Impulse schaffe ich das, was mir bisher kaum gelungen ist: Ich vereine meinen Verstand mit meinem Herzen.

Paula Moraru

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