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Rückblick: Besichtigung der Genezarethkirche im Aachener Westen

Besuch durch die GemeindeMittwoch-Gruppe am 21.11.2018

Liebe Schwestern und Brüder, herzlich willkommen in der jüngsten Kirche Deutschlands“ so begrüßte uns die Pfarrerin Bettina Donath-Kreß. Der Name Genezarethkirche leitet sich aus jener Geschichte am See Genezareth von der Speisung der Fünftausend her, in der Jesus die Jünger auffordert: Gebt Ihr Ihnen zu essen! (Mk 6,37)

Diese Aufforderung Jesu hat sich die Gemeinde zur Vision für ihre neue Kirche gemacht. Sie soll eine offene Kirche für die Menschen sein.

So ist die Genezarethkirche an der Vaalser Straße eine Oase der Stille inmitten der Hektik und des Lärms unseres Alltags. Ihr fensterloser und trotzdem lichtdurchfluteter Innenraum lädt die Besucher ein, zur Ruhe zu kommen, für einen Moment innezuhalten, neue Kraft zu schöpfen und dabei vielleicht ins Gespräch mit Gott zu kommen.

Gesine Weinmiller, die Architektin der Kirche, ist davon überzeugt, dass sich viele Menschen nach solchen Orten sehnen. Wer die Kirche betritt, spürt sofort etwas von der besonderen Atmosphäre dieses Raumes, der zum Verweilen einlädt.

So sind die Türen der Genezarethkirche an 4 Wochentagen geöffnet. Wer hereinschaut, kann sich eine Weile in den Kirchenraum setzen und Ruhe finden. In einer Seitenkapelle besteht die Möglichkeit eine Kerze anzuzünden, zu beten, ein persönliches Anliegen in ein Buch zu schreiben oder in ausgelegten Meditationsheften zu lesen 

Ehrenamtliche Mitarbeiter der Gemeinde laden zu einer Tasse Kaffee oder Tee ein und stehen bei Bedarf für ein Gespräch bereit. Der „Eine-Welt-Laden“ mit seinem reichhaltigen Angebot an fair gehandelten Waren ist an diesen Tagen geöffnet.

Hinter dem Hauptkirchenraum befindet sich ähnlich einer alten Klosteranlage der „Kreuzgang“, über den die zahlreichen Gruppenräume und die offen gestaltete Küche zu erreichen sind. Im Kreuzgang sind zur Zeit ausdrucksstarke Bilder einer dementen Frau aus der Gemeinde zu besichtigen.

Die Gemeinde hat Wert darauf gelegt, liebgewonnene Gegenstände aus den zwei alten Versammlungsorten mitzunehmen: die Kanzel, den Abendmahlstisch, das Taufbecken, die Kerzenständer und die Orgel.

Es fehlt noch das Kreuz an der Stirnwand. Auch hier wurde die Gemeinde in die Gestaltung und Finanzierung einbezogen. Als Besuchergruppe haben wir unsere spontanen Spenden für das neue Kreuz in einem Umschlag an Frau Donath-Kreß übergeben. Nach dem abschließenden Kaffeetrinken sind wir stark beeindruckt zum gemeinsamen Mittagessen gefahren.

Oskar Jordan

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