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Superintendent Hans-Peter Bruckhoff wiedergewählt

Kreissynode bestätigt den 54-jährigen Theologen für weitere acht Jahre im Amt - Zwei neue Mitglieder in den KSV gewählt

Pfarrer Hans-Peter Bruckhoff, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Aachen, ist am Freitagabend von der Synode des Kirchenkreises für weitere acht Jahre in seinem Amt bestätigt worden. Der 54 Jahre alte Theologe steht seit 1996 an der Spitze des Kirchenkreises Aachen. Damals war er mit 38 Jahren jüngster Superintendent in der Evangelischen Kirche im Rheinland geworden. Hans-Peter Bruckhoff lebt seit 1985 in Gemünd in der Eifel. Das vertrauensvolle und ihn „kritisch begleitende“ Netzwerk an Beziehungen und Kontakten mit vielen Menschen im Kirchenkreis Aachen habe ihn motiviert, erneut für das Amt zu kandidieren, sagte er. Die Herausforderungen für die kommenden Jahre sieht Bruckhoff darin, bei den anstehenden Veränderungen Gemeinde, Kirchenkreis und Landeskirche der presbyterial-synodalen Ordnung gemäß so zu beteiligen, dass alle Ebenen im Austausch miteinander die notwendigen Veränderungen angehen. Kirchenpolitisch sieht Bruckhoff seine Verantwortung als erster Sprecher des Kirchenkreises darin, die Gewissen zu schärfen und die soziale Frage, die Frage nach der Gerechtigkeit und Humanität einer Gesellschaft wachzuhalten.

In seinem Jahresbericht 2012 wählte der Superintendent die „Idee einer gerechten und solidarischen Gesellschaft“ als Leitfaden, der sich durch viele Arbeitsfelder und Aufgaben der Kirche ziehe – von der drohenden Schließung des Aachener Werkes von Bombardier über das Schicksal von Flüchtlingen an den EU-Außengrenzen bis hin zu Veränderungen innerhalb der eigenen Kirchengemeinden. Er ging auf wichtige Ereignisse des Jahres wie das Richtfest der Yunus-Emre-Moschee und das ökumenische Nachtgebet zur Aachener Nacht der offenen Kirchen ebenso ein wie auf Schwierigkeiten bei der Wiederbesetzung von Pfarrstellen im Kirchenkreis und die erfolgreiche Verstärkung der Zusammenarbeit in den sieben Nordkreisgemeinden.  „Wir sind als Kirche in Bewegung, nach innen und außen Veränderungen unterworfen und gleichzeitig unterwegs zu den Menschen“, sagte Bruckhoff. Halt und Trost finde sich auch heute noch in der Botschaft des Heidelberger Katechismus, der vor 450 Jahren erstmals gedruckt wurde: „Ich bin nicht auf mich allein geworfen, weder im Triumph, noch im Versagen. Ich bin als Eigentum Gottes von Ihm gesehen, bejaht, behütet und angenommen.“

Weitere Mitglieder des Kreissynodalvorstandes gewählt

Als Mitglieder des Aachener Kreissynodalvorstandes wurden als Skriba Pfarrer Andreas Hinze aus Stolberg, als Erster Synodalältester Dr. Matthias Quarch aus Aachen und als Dritter Synodalältester Malte Duisberg aus der Trinitatisgemeinde Schleidener Tal wiedergewählt, die beiden letzteren mit jeweils nur einer bzw. zwei Gegenstimmen von 103 stimmberechtigten Synodalen. Neu gewählt wurde als Erste Stellvertretende Synodalälteste Claudia Immendorf aus Stolberg und als Dritte Stellvertretende Synodalälteste Marianne Helbig aus Merkstein.

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