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Wie stark ist die Zivilgesellschaft?

Veranstaltung zur Menschenrechts-Situation im Iran: Am Donnerstag, 1. Juni, 18 Uhr, in der Citykirche Aachen - Kooperation von Ev. Erwachsenenbildung und Amnesty International

Einiges scheint inzwischen anders zu sein als bei früheren, gescheiterten Protesten gegen die Machthaber im Iran. Die Nachricht vom Tod der 22-jährigen kurdischen Iranerin Mahsa Amini in Teheran im September 2022 nach ihrer Verhaftung und schweren Misshandlung durch die so genannte Sittenpolizei hat eine landesweite Welle des Widerstands ausgelöst. Die Protes­te richten sich längst nicht mehr ‚nur’ gegen den gültigen Kopftuchzwang, sondern adressieren die tiefgreifende Menschenrechtskrise im Land.

Das Aufbegehren junger Menschen wird in der Bevölkerung durch eine Reihe von Streikbewegungen unterstützt. Arbeiter und Angestellte von Raffinerien und in der Stahlindustrie, dazu in einer Vielzahl von Fabriken, sodann Akademiker wie Lehrkräfte an Schulen, signalisieren Widerspruch und Widerstand in der Breite der Gesellschaft.

Noch im Jahr 2019, bei den vorherigen großen, dann niedergeschlagenen Protesten, wurden laut Amnesty International bis zu 1.500 Menschen getötet, ohne dass die iranische Führung dafür zur Verantwortung gezogen wurde. Nun aber zeigt sich die Zivilgesellschaft im Kampf gegen die religiös motivierte politische Unterdrückung ihrer Menschenrechte stärker als zuvor. Doch wie weit  ist man im Iran im Streben nach Selbstbestimmung, nach einem Leben in Würde und Freiheit gekommen? Wie gestaltet sich die Arbeit von Menschenrechts-Organisationen wie Amnesty International?

Am Donnerstag, 1. Juni, 18-20 Uhr in der Ökumenischen Citykirche St. Nikolaus.

Referierende: Sanaz Zaresani (Kelmis), Sängerin und Dichterin. Dominique Renault (Roermond), Amnesty International. Musikalische Rahmung: Sasan Azodi, Moderation Dr. phil. Uwe Beyer.

Eintritt frei

Kontakt

Heike Keßler-Wiertz

Vorständin

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Andreas Schäffer

Ehrenamtlicher Vorstand

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