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Das Beste aus der Krise machen

JuKi, ESG und die Familienbildungsstätte haben sich mit Online-Angeboten auf die aktuelle Situation eingestellt

„Nachdem wir am 13. März erfuhren, dass alle Schulen und Kintertageseinrichtungen in Aachen vorerst geschlossen werden, ahnten wir bereits, dass auch unsere Kurse in der bisherigen Form nicht weitergeführt werden konnten“, sagt Marianne Kaufmann von der Evangelischen Familienbildungsstätte Aachen. Nach einer Orientierungsphase wollte man vor allem den Kontakt zu den vielen Besuchern aufrecht erhalten, insbesondere Familien. So entstand die Idee, Eltern/Kind- oder Pekip-Kurse weiterzuführen – und zwar online. Zehn verschiedene Angebote sind es inzwischen, „die wir zu einem Teil auch kostenfrei anbieten können – dies nicht zuletzt durch unsere flexiblen und kreativen KursleiterInnen“, so Kaufmann. Nähere Infos gibt es unter www.efam-aachen.de.
Außerdem gibt es eine Spendenaktion von Spielmaterial aus dem Fundus der Ev. Frauengruppe „EVI“. Wöchentlich, dienstags um 10-12 Uhr, haben bedürftige Familien die Möglichkeit, Spielmaterial am Tor im Martin-Luther-Haus abzuholen.

Auch die Evangelische Studierendengemeinde (ESG) in der Nizzaallee hat versucht, das Beste aus der Corona-bedingten Schließung zu machen. Lernräume wurden geschlossen, Veranstaltungen mussten abgesagt werden, es gab lediglich Frühandachten und Gottesdienste online über „Zoom“. Im Wohnheim wurden die Gruppen-Zusammenkünfte auf wenige Teilnehmende reduziert, die zusammen essen und sich treffen konnten. „Gegen das eigene Konzept zu arbeiten, das aus ‚Gemeinschaft‘ besteht, ist sehr schwierig“, meint Swantje Eibach-Danzeglocke, die Leiterin der ESG.

Auch die „JuKi“ hat die Schließung  schwer erwischt. Veranstaltungen wurden abgesagt, doch inzwischen bereitet man sich auf eine vorsichtige Öffnung vor. Mehr dazu unter www.juki-aachen.de.

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