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Der „Evangelische Sonntag“ ist nicht evangelisch

Warnung der Evangelischen Kirche im Rheinland: Achtung vor Werbern an der Haustür! - Polizei ermittelt bereits im Saarland

Ein ungewöhnlicher Fall von "Etikettenschwindel" sorgt derzeit in evangelischen Kirchengemeinden für Unverständnis. Mit fragwürdigen Methoden versuchen Werber an der Haustür Abonnements für die Zeitung „Der Evangelische Sonntag“ zu verkaufen. Dabei wird zum Teil behauptet, der Erlös käme örtlichen Kindergärten zu Gute. Das ist ebenso falsch, wie der Eindruck, dass es sich bei dem beworbenen Produkt um eine evangelische Zeitung handele. "Der Evangelische Sonntag" ist kein von den Kirchengemeinden, dem Kirchenkreis oder der Landeskirche produziertes oder von dort unterstütztes Produkt. Vielmehr wird die Publikation von einer kommerziellen, katholisch geprägten Verlagsgesellschaft mit Sitz in Hamm herausgegeben. Im Saarland, wo die Zeitung ebenfalls vertrieben wurde, ermittelt nach Strafanzeigen die Polizei und auch Verbraucherschützer befassen sich inzwischen mit dem dreisten "Etikettenschwindel".

Offizielle Publikation: "chrismon plus rheinland"

Für die Evangelische Kirche im Rheinland und ihre Gemeinden gibt es übrigens tatsächlich eine offizielle evangelische Publikation: Das Monatsmagazin "chrismon plus rheinland" wird vom gemeinnützigen Medienverband der Evangelischen Kirche im Rheinland herausgegeben:

<link http: www.chrismon-rheinland.de>www.chrismon-rheinland.de.

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