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„Wir brauchen eine breite, aktive Bürgerbeteiligung“

Podiumsdiskussion am Montag, 13. September, 20 Uhr in der Auferstehungskirche - Axel Schneider moderiert die Veranstaltung

Wie schafft man es, Menschen zu ermutigen, sich stärker in Politik und Gesellschaft zu engagieren? Das ist eine der Fragen, die auf der Veranstaltung „Demokratie leben – öffentliche Verantwortung stärken“ am Montag, 13. September, 20 Uhr, in der Auferstehungskirche diskutiert werden soll. „Wir haben eine Fülle von ungelösten Problemen, an deren Lösung viele Menschen beteiligt werden müssen“, meint Axel Schneider, Mitglied der Kreissynode und Moderator der Veranstaltung. „Dazu gehören neben der Corona-Pandemie unter anderem der Klimaschutz, die Armut, die ungleiche Verteilung des Reichtums und die Mobilität“, so Schneider. Er sei überzeugt von der parlamentarischen, repräsentativen Demokratie, aber hält eine Ergänzung durch andere Formen wie Bürgerräte oder Expertengremien für sinnvoll: „Wir brauchen eine möglichst breite, aktive Beteiligung der Bürger*innen.“

Bürgerrat soll Querschnitt der Bevölkerung repräsentieren

Hierbei sollen zunächst Menschen aus dem Melderegister zufällig ausgewählt und angeschrieben werden, ob sie Interesse an einer Mitarbeit im Bürgerrat haben. Die Staatsangehörigkeit spielt keine Rolle, sie müssen lediglich mindestens seit drei Monaten in Aachen leben und über 16 Jahre alt sein. In einem nächsten Schritt werden die Interessenten verschiedenen Töpfen zugeordnet, z.B. Rentner, Arbeiter oder Angestellte, um einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung zu erhalten. Danach wird erneut gelost. Begleitet wird der so entstandene Bürgerrat von einem Bürgerausschuss, der die Themen festlegt, sowie einem Expertenpool, der die Mitglieder fachkundig berät. Am Ende wird ein Bürgergutachten erstellt und dem Stadtrat vorgelegt.

Auf der Veranstaltung am 13. September nimmt auch Gereon Hermens von der „Initiative Bürgerrat“ in Aachen teil. Die erste Hürde hat die Initiative bereits genommen: Das Bürgerforum, ein Ausschuss des Stadtrates, hat im Mai dem Stadtrat empfohlen, einen Bürgerrat „möglichst zeitnah“ einzurichten. Dort steht es also demnächst auf der Tagesordnung. Im ostbelgischen Eupen gibt es bereits ein ähnliches Modell. Auch auf Bundesebene wurde in dieser Form über „Deutschlands Rolle in der Welt“ diskutiert und die Ergebnisse Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble im Frühjahr überreicht.

Die gemeinsame Veranstaltung der Bürgerstiftung Aachen und der evangelischen Erwachsenenbildung findet am Montag, 13. September, 20 Uhr, in der Auferstehungskirche, Am Kupferofen, in hybrider Form statt.

Für die Teilnehmenden gibt es die Möglichkeit, mit den Vertretern auf dem Podium (u.a. Bürgermeisterin Hilde Scheidt, Ralf Becker, Ev. Kirche Baden) zu diskutieren und Fragen zu stellen. Dafür sind 90 Minuten vorgesehen. Nähere Informationen unter
www.erwachsenenbildung-aachen.de

 

Die Veranstaltung wird zugleich im Online-Stream angeboten:

Zoom-Meeting beitreten: https://zoom.us/j/94784409255

Meeting-ID: 947 8440 9255

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